Social Media und Videos – ein starkes Team für mehr Erfolg

Social Media und Videos – ein starkes Team für mehr Erfolg

Nahezu jeder surft täglich mehrere Stunden durch das Internet bzw. durch die Social Media. Dabei werden wir förmlich von Informationen erschlagen, sodass wir in den ersten Sekunden entscheiden (müssen), was uns gefällt und was nicht. Diese Prozesse laufen weitestgehend unbewusst ab und die große Flut an Informationen führt dazu, dass es Unternehmen immer schwerer fällt, ihre Zielgruppe “in ihren Bann zu ziehen“. Und genau hier kommen Videos ins Spiel!

Mit einem Video macht man in den Social Media auf sich aufmerksam und man erhöht seine allgemeine Sichtbarkeit sowie die Interaktionsrate. Das mündet wiederum in einem stärkeren unternehmerischen Erfolg. In diesem Artikel erläutern wir, wie sich Videos erfolgreich in den sozialen Medien einsetzen lassen – wir geben fünf Tipps, von denen jedes Unternehmen profitieren kann. Zunächst möchten wir aber etwas genauer darauf eingehen, was Social Media eigentlich ist. Und wir erläutern die Unterschiede zu klassischen Medien wie Zeitungen, das Fernsehen etc.

Social Media – was ist das eigentlich?

Unter Social Media (auch: soziale Medien) versteht man digitale Medien und Methoden, die einen Austausch zwischen den Nutzern ermöglichen. Mit diesen speziellen “Gegenständen” können Inhalte erstellt und in der offenen oder einer definierten Gruppe/ Gesellschaft “geteilt“ werden. Des Weiteren beschreibt man mit dem Begriff, der übrigens stets im Plural steht, eine Art neuer Erwartungshaltung an die Kommunikation.

Das Stichwort in diesem Zusammenhang lautet medialer Monolog.

Der übergeordnete “Zweck“ von Social Media besteht darin, Wissen, Informationen, Meinungen etc. möglichst schnell zu verbreiten. Charakteristisch ist dabei, dass der Konsument selbst zum Produzent wird bzw. werden kann. Hiermit geht einher, dass kein oder nur ein sehr geringes soziales Gefälle zwischen dem sogenannten Sender und dem Rezipienten besteht.

  • Neben Videos dienen Bilder, Texte und Audios als Kommunikationsmittel in den sozialen Medien.

Soziale vs. “herkömmliche“ Medien

Anders als Zeitungen, das Radio und weitere traditionelle Massenmedien stützen sich Social Media ohne Ausnahme auf digitale Kommunikationskanäle. Somit bestehen auch weniger “Eintrittsbarrieren“, d.h. aufgrund der geringen Kosten, der unkomplizierten Produktionsprozesse etc. kann nahezu jeder an den sozialen Medien partizipieren – sei es nun ein Unternehmen oder eine Privatperson. Demgegenüber sind Veröffentlichungen in klassischen Medien wesentlich schwieriger zu realisieren.

Im Folgenden listen wir einige weitere Unterschiede zwischen Social Media und “herkömmlichen“ Massenmedien auf.

  • Multimedialität: (Bewegte) Bilder, Ton und Texte lassen sich in den sozialen Medien beliebig miteinander kombinieren.
  • Kurze Veröffentlichungsprozesse: Social Media sind nicht nur günstiger in der Produktion als andere Massenmedien, sondern sie können auch nahezu ohne Zeitverzug veröffentlicht werden.
  • Aktualität: Während sich Zeitungsartikel etc. nicht im Nachhinein verändern lassen, können Videos und andere digitale Medien jederzeit überarbeitet werden.
  • Social Media sind ein Pull-Medium: Hiermit ist gemeint, dass kein fest definiertes Programm besteht. Stattdessen wird der Informationsfluss weitestgehend vom Empfänger gesteuert. Anders ausgedrückt: Der Rezipient ruft die Information durch einen bewussten Entscheidungsprozess auf.

Aber wie nutzt man nun Social Media unter dem Einsatz von Videos erfolgreich? Dieser Frage gehen wir im Folgenden nach.

1. Tipp: Die gründliche Planung als Basis für den Erfolg

Wenn es darum geht, in den Social Media aktiv zu sein, steht ein sogenannter Content-Plan an erster Stelle: Es muss überlegt werden, welche Inhalte in dem Video vermittelt werden sollen. Hier hat man die Wahl zwischen einem Erklärvideo, einem Imagefilm und vielen weiteren Formaten. Hat man diese erste Entscheidung getroffen, gilt es, einen Redaktionsplan zu entwickeln: Wann und wie oft möchte man ein oder mehrere Videos ins Netz stellen, um potentielle Kunden zu erreichen?

  • Übrigens: Social Media ist keine “Modeerscheinung“, sondern ein fester Bestandteil der heutigen Gesellschaft.

2. Wo “surft“ die Zielgruppe?

Als nächstes folgt die Überlegung, welche Social-Media-Kanäle die geeignetsten sind. Das ist in erster Linie von der Zielgruppe abhängig. Ganz allgemein erreicht man mit Facebook nach wie vor die meisten Personen im Alter zwischen 30 und 60. Demgegenüber kommen für B2B-Unternehmen und andere spezielle Nischen insbesondere Xing, LinkedIn und Twitter infrage. Hier lassen sich potentielle Kunden leichter adressieren, da die Communities nach Branchen bzw. Interessen sortiert sind.

  • Wichtig: Auch auf Instagram werden Videos und Livestreams immer beliebter, sodass dieses Netzwerk nicht vernachlässigt werden sollte.

Tipp Nr. 3: In der Kürze liegt die Würze

Da Nutzer von Social Media innerhalb von wenigen Sekunden entscheiden, ob ein Inhalt gefällt oder nicht, muss ein entsprechendes Video in möglichst kurzer Zeit überzeugen. Hieraus ergeben sich die Tatsachen, dass die Inhalte möglichst kompakt dargestellt und auf ein langes Intro verzichtet werden muss. Stattdessen blendet man idealerweise ein attraktives und vor allem themenrelevantes Startbild ein.
Darüber hinaus können bei einem Facebook-Video Untertitel hinzugefügt werden, um die Dauer der Views zu verlängern. Und damit der Film besser gefunden wird, sollten relevante Schlagwörter in der Beschreibung sowie in dem Titel auftauchen.

  • Gut zu wissen: Ein Video mit einer Dauer von 30 Sekunden wird durchschnittlich von 85 Prozent der Betrachter zu Ende geschaut. Somit beträgt die optimale Länge des Films zwischen 30 und 90 Sekunden.

Tipp 4: Native Videos machen den Unterschied

Wer in den sozialen Medien aktiv ist, profitiert nicht nur von Social-Media-Video-Marketing, sondern auch von Social-Media-Advertising. Während herkömmliche Anzeigen sich deutlich vom Newsfeed des Users abheben und ihn in seiner Aktivität unterbrechen – das führt häufig dazu, dass die Anzeige weggeklickt wird -, passen sich sogenannte native Ads an das Newsfeed an. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Videos wie ein normaler Post eingeblendet werden. Somit besteht die Möglichkeit, die Inhalte unterhaltsam an die jeweilige Zielgruppe heranzutragen und eine hohe Interaktionsrate zu generieren.

  • Warum native Ads und Social Media perfekt harmonieren? Ganz einfach: Beide Formate zielen darauf ab, Interaktion und Engagement (engl.) zu erzeugen.

5. Nicht zu “aggressiv“ sein

Das Ziel einer jeden Anzeige besteht darin, einen Lead zu generieren. Das gelingt jedoch nicht oder kaum, wenn man “harte“ Call-to-Actions verwendet. Diese wirken schlichtweg aggressiv und sorgen eher für Abneigung unter den Betrachtern, anstatt die Zielgruppe anzusprechen.
In einer native Ad als Video ist diese Handlungsaufforderung wesentlich indirekter und somit quasi getarnt. Anstatt den potentiellen Kunden zum “Jetzt kaufen!“ anzuregen, sollte man lieber einen unterhaltsamen, spannenden Film zur Verfügung stellen, der die Neugier des Betrachters weckt, sodass dieser mehr erfahren möchte. Hieraus ergibt sich ein effektives Lead-Management.
Über die in der Anzeige verlinkte Website gelangt der Nutzer auf die Landing-Page, wo er sich weiterführende Informationen zu dem angedeuteten Thema einholen kann. Es besteht beispielsweise auch die Möglichkeit, auf der Landing-Page einen Download o.Ä. anzubieten, sodass der Lead zu einem Prospect konvertiert.

Social Media? Nicht ohne Videos!

Mit einem oder mehreren Videos in den Social Media lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen also die Sichtbarkeit sowie die Interaktionsrate von Inhalten und Werbeanzeigen optimieren. Des Weiteren führt Social-Media-Video-Marketing zu einer besseren Conversion-Rate. Im Folgenden haben wir die fünf ausgeführten Tipps noch einmal für Sie zusammengefasst.

  1. Eine gute Content-Strategie kommt nicht ohne Videos aus. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass etwa ein Drittel aller Aktivitäten in den Social Media in dem Betrachten von Filmen besteht.
  2. Die Zielgruppe ist zu analysieren. Daraufhin werden die passenden Kanäle in den sozialen Medien ausgewählt.
  3. Die optimale Länge eines Social-Media-Videos beträgt 30 bis 90 Sekunden. Durch eine effektive Kurzbeschreibung erreicht man mehr Aufmerksamkeit.
  4. Mittels native Videos als Ad lassen sich eine höhere Engagement- und eine höhere Klickrate erreichen.
  5. Ein effektives Lead-Management besteht aus weichen Handlungsaufforderungen.

Sollten Sie weitere Informationen zu dem Thema wünschen, können Sie gerne Kontakt zum Team von Operi aufnehmen! Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und sind ein kompetenter Partner, auf dessen Know-how Sie sich jederzeit verlassen können.

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